Bootsbau

Worum gehts.

Zunächst einmal, ich bin sehr gern auf dem Wasser. Vor allem auf einem Segelboot. Aber irgendwann muss das Schiff der Saison auch mal aus dem Wasser, gerade wenn es kühl, feucht und stürmisch wird. Im Winter sitze ich ab und an mal in einem Paddelboot, aber irgendwie finde ich die Bewegung zu einseitig. Vor ein paar Jahren hatte ich das Glück bei der VongaLonga Rund Venedig zu rudern. So richtig mit mehreren mit Rhythmus in einem Boot mit Rollsitzen. Die Bewegung ist komplex und liegt mir irgend wie mehr. Da dabei der ganze Körper gefordert ist, plane ich ein Ruderboot zu bauen.

In den vergangenen Monaten schleiche ich um ein Touren– und seetaugliches Boot herum welches als Bausatz zu kaufen ist. Klassisch, elegante Form, als Einer ausgelegt, eine zweite Person kann auf dem Sozius mit Blick zum Bug mitgenommen werden. Also eigentlich genau das richtig!???

Worauf warten? Es gibt nichts Gutes außer man tut es. Also habe ich bestellt. Ein Expedition Wherry.

Etwas Geschichte

„Wherry Boote wahren früher beliebte Transport Boote. Von Waren und Personen zugleich. Es gab Sie als Einer und Doppelzweier (Tandems). So brachte man seine „Ware“ in den engen Kanälen und Flüssen Hollands und England von Ort zu Ort. Diese Wassertaxis waren sehr verbreitet. Ja es gab in England seit 1555 sogar die Vorschrift: …that a wherry should be „22½ feet long and 4½ wide ‚amidships’“. Helmut Grieb beschreibt im DRV,dass diese Art von Boote auch in Deutschland um 1829 gerudert worden sind.“ Artikel von Tom Wall auf rowperfect.co.uk