10.07.2024

Der Alltag hatte uns gestern beide sofort wieder. Schrecklich! Am Abend, nach L-Runde und diversen Telefonaten fühle ich Roth fast gar nicht mehr. ☹️ Wie ein flüchtiger Traum, so als wäre es vor 3 Wochen gewesen. Aus meinem AL Team hat keine gefragt wie es war, nicht das ich das bräuchte, zeigt aber wie sehr alle mit sich und ihren Themen beschäftigt sind. Um so mehr kann ich mich über die Nachfragen und Interesse von Tina Tinchen, Matthias, Daniel, Robert, Marcuskuss, Dirk B., Nico+ Maxi und den Eltern von Marion – Detlef und Ellen freuen. Sie alle haben den Termin auf dem Schirm gehabt, selbst nachgesehen und sich gemeldet und gratuliert. Herzlichen Dank an Euch alle. Das bedeutet mir sehr viel.😊

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08.07.2024

Nach etwas mehr als 3 h Schlaf bin ich kurz nach 6 wach und habe Hunger🤨 Halte noch bis kurz nach halb 8 aus, dann verbreite ich Unruhe. Wir sind gerade im Frühstücksraum geht der Run los, alle Athleten und Supporter kommen gleichzeitig.

Gegen 10 ist das Auto gepackt und wir fahren noch mal zur Expo. Erleben die Siegerehrung der Profis.

Der offizielle Pressemann lichtet uns auch noch ab😊😊😊

Dann geht’s auf die Autobahn nach Hause.

Gegen 5 haben wir Göttingen erreicht, fahren von der Autobahn ab und stellen das Hochdach auf. Schlafen für eine Stunde. Dann geht’s weiter. Um halb 11 sind wir zu Hause.😊😊😊

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07.07.2024 – 3,8/180/42 km – erste Langdistanz

Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. 6 vor 4 werde ich wach. Boddybatterie liegt nur bei 50, sleepscore bei 73. habe knapp 6h geschlafen. Fühle mich gar nicht so gerädert. Schön!!!

Gehe 4:15 zum Frühstücken. Ein Hahn kräht. Es kann also losgehen.

Nach dem obligatorischen Brötchen mit Marmelade gehe ich aufs Zimmer die Flaschen zu füllen und meine Nummern aufzukleben.

05:00 nehmen mich Stefan, Daniel, … mit. Die Stimmung ist sehr entspannt, trotz Stau, das soll normal sein, cool bleiben, sagen sie.

06:25 der Radbeutel ist abgegeben, die Athlethenpräsentation läuft. Das erste mal Gänsehaut!

Dann heißt es warten. Mein Start ist erst 08:15. Das hängt wohl von der prognostizierten Race time ab. Da ich den Startplatz von Christian übernommen habe, bin ich mir nicht sicher wer die Zeiten gedropt hat.

07:35 fange ich an mich umzuziehen. Da ich wohl zu wenig gegessen und jetzt schon Hunger habe , muss ich mir jetzt schon meinen Reserveriegel aus dem Rad holen, auf dem Startgelände scheint es nichts zu essen zu geben.

Dann geht’s los. 08:10 steige ich in den Kanal. Das Wasser ist angenehme 21.6 Grad warm. Zum Glück ist der Neo zum Schwimmen zugelassen, sonst würde ich wohl das erste mal heute vor Kälte klappern. Bin halt ein Warmduscher.😉

Es ist hier ja ein Wasserstart, mit Feindkontakt gratis. Sehr viele versuchen sich am Rand des Kanals aufzuhalten, das ist mir definitiv zu eng. Schwimme zum Startboot und versuche dort dann die Lücke zu finden. Kanonendonner und die Waschmaschine startet. Ich reihe mich hinten ein, was zur Folge hat, dass die ersten 500m unruhig sind. Schwimme häufig auf andere auf, muss abstoppen und wieder eine Lücke suchen, dann wird’s besser. Der Rhythmus stellt sich ein, Arme und Beine fühlen sich gut.

Beim Ausstieg dann ein Krampf in der linken Wade. Auslöser sind die abrupten Stopmanöver an den Wendebojen…. Ein Helfer verarztet mich noch im Wasser, danke dafür!!! Die Wade macht im Laufe des Tages dann auch keine weiteren Probleme.

Nach 1:17 bin ich in T1! Hab mich selbst überrascht! Positiv!

Beim Wechsel lasse ich mir Zeit, es geht auch ruhiger zu als bei einem 70.3, alle wissen, es wird ein langer Tag.

Beim auftragen der Sonnencreme, verzerrt sich mein Gesicht, der Neo hat so schön gescheuert, dass es brennt wie hulle. Warum bin ich auf Sonne eingestellt???

Fahre die ersten 10km und mir wird Hundekalt. 11 Grad zeigt der Radcomputer und dann fängt es an zu regnen!!! Zum Glück habe ich die kurze Radweste nicht zurück in den Wechselbeutel gesteckt sondern im Flaschenhalter positioniert. Diese ziehe ich bald an. Dann geht’s 90km durch den Regen.

Die Profis fliegen an uns Age groupern vorbei, kann Laura Philipp in Live sehen. Ist aber nur kurz, gefühlt fahren sie doppelt so schnell. Die schnellen Age grouper hängen zum Teil wie ein Rattenschwanz da hinten dran. Fair ist das nicht!!!

Der Solarer Berg ist wirklich ein Wahnsinn. Sicher mit einer Bergankunft bei der Tour de France vergleichbar. Das Spalier der Leute lässt gerade für 1 Rad Platz. Ich strample kopfschüttelnd zum Gipfel.

Kurz vor der zweiten Runde stehen Urs und Priska am Rand und feuern mich an.😊😊😊

Auf der zweiten Runde ist es dann trocken, was für die Abfahrten definitiv besser ist. Und es wird deutlich leerer. Nun überholen nur noch die ganz schnellen Staffel-Radfahrer. Auch bei denen ist der Belgische Kreisel scheinbar normal.

Am Solarer Berg ist es nun auch schon etwas luftiger, ist aber nicht schlimm, so kann ich Christian, Bea und Nadine nicht übersehen. 😊😊😊

Nach 6:15 bin ich in T2. 4 mal bin ich für einen Waldbesuch vom Rad, da macht sich die Kälte bemerkbar. Und ich musste vom Plan abweichen. Haben nur 5 Flaschen statt 6 getrunken. Die fehlenden Kohlenhydrate werde ich noch merken.

Im Wanst rammelt es, also noch mal auf Dixi, was etwas hilft. Nach 9 min geht’s auf die Laufstrecke und sehe zum Glück gleich meine Kleene.😊😊😊

Mein gutes Gefühl entspannt sie zum Glück. Das Leben eines Supporters ist auch kein Zuckerschlecken. Am Ende des Tages hat die auch 25T Schritte, 10km mit dem Tad zurück gelegt ist mitgelaufen und hat mit gelitten. Und das alles mit Erbse im Bauch!!!

Der erste Halbmarathon läuft super, Standgas mit 5:35 eingestellt und durch. An jeder Verpflegung nehme ich Wasser an jeder 2. Gel + Wasser. Soweit alles nach Plan. Zwischen km 1 und 2 muss ich 3mal anhalten um meinen rechten Schuh neu zu binden, erst scheuert er, dann ist er zu fest, dann ok.

Bei km 26 stehen wieder Urs und Priska. Ich stehe sowieso gerade in der Verpflegungsstation und mache dann natürlich einen kurzen Snack. Dann beim Loslaufen kommt der Schüttelfrost. Der Wind durchs Laufen reicht, dass ich zittere. Jetzt rächt sich die fehlende Flasche. Entscheide mich deutlich langsamer zu laufen und dann später an jeder Verpflegung ein Gel zu nehmen. Damit wird es tatsächlich besser, aber im Gedärm ist Silvester.

Bis wir im Hotel sind werden daraus noch ordentliche Krämpfe.

Christian, Bea und Nadine sehe ich bei km 29 nun das zweite Mal. Tut auch gut!!!

Die Pace schwankt nun sehr, ich wechsle zwischen gehen und laufen. Wenn ich mich zum laufen überreden kann, geht’s mir 6:05 weiter, ist eigentlich ja auch noch ok. 😉

Bei km 38 kommt Marion auf einmal auf mich zu. Sie hatte Sorge wegen der schwankenden Werte im Ticker und wollte nach mir sehen. Die nächsten 300-400 m laufen wir tatsächlich gemeinsam, bis ich zur letzten Schleife abbiegen muss.

Bei km 41,5 stehen wieder Urs und Priska die mich Richtung Ziel schreien. Irrer Support auch von ihnen und Fam. Haas.

Dann der Einlauf ins Stadion, berühre den Boden der Profis den ich bisher nur aus dem Fernsehen kannte. Eigentlich kann ich es nicht so richtig fassen, dass ich es wirklich geschafft habe.

Bekomme meine Finisher Medaille und sehe meine Kleene endlich wieder! Wir weinen beide.

Lange können wir so aber nicht zubringen, ich möchte so schnell wie möglich trockne und warme Kleidung anziehen, gehe Duschen, essen und dann treffen wir uns neben dem Stadion. Der Lärm und auch die späte Stunde lassen uns aufbrechen Richtung T2. Bike check out und Beutel auslösen. 22Uhr habe ich alles und kann die T2 verlassen. Dann laufen wir noch ne halbe Stunde, begleitet von Bauchweh😉) bis zum Auto, um 23 Uhr sind wir nach 15h wieder im Hotel.

Feierabend!!!

Da einige Gels mit Koffein waren, werten wir den Tag noch lange aus😊

Irre Erfahrung, aber nochmal? Eher nicht!

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06.07.2024

Gegen 9 sind wir zum Frühstücken verabredet. Da machen wir so langsam eine Tagesplanung. Klar ist, dass ich bis 12:00 Uhr meine Startunterlagen abgeholt haben. 10:30 fahren wir hinter Urs und Priska her, parkieren im Parkverbot und kassieren ein Knöllchen. So what.

Die Expo ist sehr groß und ebenso besucht. Die Sonne tut alles, dass es sehr anstrengend ist. 12:00 Uhr nehmen wir am Race Briefing teil. In dieses Stadion möchte ich morgen einlaufen.

Kaufen auf dem Rückweg Wasser und etwas zu essen. Dann ruft Bea an, wir verabreden uns zu 2 Uhr um mit dem Rad zum Bike checkin zu fahren.

Christian pickt uns dort wieder auf. Haben Glück, sind fertig als das Gewitter kommt. Beim Start waren es 29 jetzt sind es 18 grad.

Meine Kleene hat derweilen die Beine hochgelegt. Ich bereite mein Equipment langsam vor.

Ist schon erstaunlich wie viel man dann doch braucht.

18:00 Uhr gehen wir zum Pasta Buffett, 22 Uhr liege ich im Bett😊

PS. Die Schweiz geht mit 1:0 in der KO Runde in Führung😊

Das Ausscheiden erleben wir nicht mehr.
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05.07.2024 auf geht’s nach Roth

Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Wir arbeiten am Vormittag und wollen um 12 losfahren. Daraus wird nichts. Die Rechner gehen etwas zu spät aus, dann baue ich noch Sattel und Extensions um.

Das dauert so lange, dass wir noch zum Suppenmacher gehen und dann erst das Auto beladen.

Pünktlich um 22 Uhr sind wir am Gasthof wo Urs und Priska auf uns warten.😉

Verabreden uns zum Frühstück um 09:00

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01.06.2024

Mit Edgar und Martin gehts einmal um die Insel. Die Entscheidung fiel aber erst in Sassnitz.

Mit zwei schönen Pausen, Frühstück im Jaich in Lauterbach und ausgiebiges Mittag in Binz ging’s zügig im GA1 zur Sache. Ordentliche Gravelpassagen waren auch dabei.😊

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30.05.2024

Nach Mallorca war das nun die zweite Schwimmeinheit im Freiwasser. Mit mehr Kraft in den Puddingarmen kann es schneller gehen. Die zweiten 500m waren mit 1:45 auf 100m so wie es sein „sollte“😉

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14.05.2024 – Race Recap

Die ersten Eventfotos sind verfügbar.

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13.05.2024

Wir schlafen schon etwas unruhig und träumen beide bereits von der Arbeit.🙈

08:30 starten wir mit dem packen der restlichen Sachen. Mein Rollkoffer geht fast nicht zu. Ein paar Shirts mehr und der Transport könnte fast scheitern.😉

Scheitern hätte auch fast der Bustransfer mit den vielen Radkoffern.

Stehen ist angesagt 🙈

Zuvor waren wir aber noch einmal entspannt im Patagonia frühstücken. Lassen ein wenig die Gedanken in die nahe und weitere Zukunft schweifen. So im Frühjahr schon mal in der Sonne zu sein ist einfach herrlich. Wir könnten jetzt noch locker eine Woche hier mit arbeiten, Training und genießen verbringen. Das muss auch mit Erbse irgendwie gehen.😊 Die Zeit bis zum auschecken schauen wir auf dem Balkon sitzend die gerade bereitgestellten Bilder vom Race an. Sind ein paar schöne dabei. Gibt’s dann morgen im Race&Travel Recap zu sehen😉

Abreisebild nach unserem Check Out

Das ausfädeln aus dem Bus am Flughafen klappt relativ geschmeidig, ein paar mitreisende fallen natürlich „positiv“ auf😉 Der checkin bei German Wings ist wieder sehr entspannt!!!

Kaufen uns noch ein Paninie und setzen uns auf der Terrasse in den Schatten.

Meine Kleene recherchiert die Ironman Slots, Preisgelder und Renntermine

Nach dem Security Check sitzen wir im noch leeren Wartebereich. Dann kommen 3 Radfahrer und unterhalten sich über Touren und Begleiter. Als ich meine kurze Hose schon mal Prophylaktisch wechseln gehe, sehe ich Hannes vom Plattfuß-Podcast.😊

Als wir unsere Plätze im Flieger eingenommen haben, kommen auch die Räder😊😊😊

Über Menorca geht’s nach…
Hamburg
Schokie für die Kleene😊

Dann 20:22 nehmen wir die vorletzte Etappe in Angriff. Alles läuft nach Plan😊😊😊

Alles läuft nach Plan, ha ha ha!!! In Neumünster stehen wir nun, wechseln den Zug, nix geht mehr. 21:49 alle wieder raus, eventuell geht’s mit Bussen weiter. Oberleitungsschaden in Kiel. Mal sehen ob Busse kommen oder ob es dann doch noch mit einem Zug nach 22:40 weiter geht 😊

2350 kommt die Durchsage, dass der Zugverkehr eingestellt ist, 23:52 dass der Zug Richtung Kiel bereit steht und fast alle laufen hoch zum Bahnsteig, wir auch, 23:57 rollt der Zug.

00:30 dann die wirklich letzte Etappe mit dem Taxi. Ein Passat will nicht, ein Toyota will unsere Koffer auf den Radkoffer legen, das möchte ich nicht, also wird es ein Benz. Wegen des Mehrgepäcks werden schon mal 6€ plus fällig. Aber los ab nach Hause😉

Am Ende waren es 19,90 fürs Taxi. Ok für das überspringen des Busses.

01:17 liegen wir in der Koje, wat ne Weltreise.

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12.05.2024

Der Muskelkater ist zu spüren. Gehen wieder in unserem Lokal frühstücken. Dann noch einmal zur Expo und das Auto abholen.

Wollen heute die Insel erkunden, Cap Formentor und Port de Soller stehen auf dem Plan.

Das gelingt alles. Auch wenn es gerade am Cap sehr eng ist mit den vielen Autos. Ich verlasse es nicht, Marion macht die Bilder…

Dichter als so komme ich nicht ran😉

Auf dem Rückweg gibt’s noch einen Fotostop – die Bucht!

Steigen kurz am Kloster Lluc aus, dieses ist Weltkulturerbe, wir haben aber für einen wirklichen Besuch keine Zeit. Das Motto der Runde ist ja, die Vielfalt der Insel zu erleben.

Nach einem Tankstop oben auf den Pass, kommen wir wenig später am Puig Major vorbei. Die Serpentinen dahoch sehen wir zu erst, dann den Gipfel. Vor einer Woche ging dort hinauf ein Radrennen für 300 People.

18:30 geben wir unser Auto wieder ab, kaufen im Supermarkt noch etwas ein und ich fange an das Rad einzupacken.

Snacken auf dem Balkon und denken schon mit Schrecken an die Kühle Deutschlands.😉

Tagesplanung für morgen machen, Buskarte kaufen und im Flieger einchecken, dann geht’s in die Koje😊

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