Sub 50 war das Ziel. Am Morgen fühle ich mich ok, der Puls ist höher als normal, wahrscheinlich die Aufregung- obwohl es ja um nichts geht und ich am Anfang meiner Trainingssaison stehe.
Ich entscheide mich für den schnellen Schuh. Beim einkaufen merke ich schon den Unterschied. Einfach irre.
Starte mit einer verhaltenen pace von 4:10 und werde in Grössenordnungen überholt. Zum Glück kenne ich meine FTP. 5:02 steht bei Garmin.
Bei km 5 gibts das zweite Gel, dann finde ich eine gute Gruppe für meinen Aufenthalt im Windschatten. Tempo liegt bei angenehmen 4:50. am Anstieg auf die Brücke, im Steilstück zerfällt sie. Ab der Kuppe gilt es wieder, laufen lassen. In der Spitze 3:33/km
Nachdem ich erst um 02:00 in Stralsund von meiner Dienstreise aus Frankfurt am Main zurück war und etwas mehr als 4h geschlafen hatte, bin ich dann doch zum Start nach Juliusruh gefahren.
Fast im Tiefflug ging’s nach Schwerin. Kommen leider erst kurz vor halb 5 in Stralsund los und müssen noch tanken. Zu allem Überfluss gibt’s noch eine Umleitung nach Grimmen. Aber meine kleine drückt auf die Tube und so sind wir 18:31 im Parkhaus am Pfaffenteich.
Detlef und Ellen warten schon am Edeka um Erbse zu übernehmen. Wir haben nun noch 15 min um die Startnummer abzuholen und noch einmal kurz im dixi zu verschwinden. 4 Min vor dem Start stehen wir gemeinsam hinten im Pulk.
Eine beachtliche Laufzeit!😊
Als ich ins Ziel komme ist meine Kleene schon 15 min da.
Noch fix die Urkunden und ein Bierchen holen, dann wird’s in Wickendorf eine gemütliche Nacht🙈🙈🙈
Da noch alles ruhig ist und Robert mir noch einen Startplatz organisieren konnte, starte ich heute spontan beim Rügenbrückenlauf auf der 10km Runde. Da ich nach Berlin nicht mehr gelaufen bin, soll es eine „lockere“ Einheit werden.
Aber die Werte wie Sleepscore und Trainingsbereitschaft sind relativ hoch. Also mal sehen was so geht.
Zumal ich gestern noch bei Marco war. Es hat geruckt und geknackt im Gebälk. Selbst in den Füßen war einiges zu richten. 4 Nadeln und 6 Schröpfgläser sollen dazu noch ihren Dienst tun.
Heute Früh fühlt es sich nach einem Erfolg an, Danke Marco!!!
Der Race Day beginnt zeitig mit Honig, Kaffee und Weißbrot. Standard.
0915 ist feierliche Startnummernübergabe, dann locker erwärmen. Dazu kommt nun endlich der rote Baron auf die Rolle. 15min locker ohne Ventilator. Danach stimmt die Temperatur.
1010 geht’s zum Start. 1040 ist der offizielle Start, stehe relativ weit vorn im Startfeld. Dann geht’s zügig los und rauf auf die Brücke und bald schon wieder runter. An der Wende liege ich auf Platz 40 over all. Halte an der Verpflegungsstation an, nehme mein Gel und weiter geht’s. 11 Plätze verloren. Unter anderem komm Weinmatze an mir vorbei. Uij, der Knabe ist in Form!!!
Im Ziel bin ich 54. mit einer guten Laufzeit von 46:22 und einer Pace von 4:40 Zufrieden!!! Die „Trainingspause“ von >6 Wochen ist zu spüren.
Meine Kleene holt mich im Ziel ab, bringt die warmen Sachen.
Zu Hause geht’s nach dem Duschen sofort in die Recovery Boots, welch Wohltat!!! Schön war’s.
Um halb sechs wache ich auf. Auf der Couch im Wohnzimmer habe ich super geschlafen. Das Stresslevel war irgendwie doch hoch, so dass die Body Batterie nicht voll ist. 26🙈🙈🙈
Aber gut, bei dem Support wird es schon werden.
Kaffee und 2honigbrötchen werden den Start absichern. Kurz nach 7 Abschiedsfotos und ab in die Tram.
Was hat gefehlt? Pflaster für die Brustwarzen, Toilettenpapier, 2 Müllsäcke (einer als Jacke, einer als Rock)
Am Alex ist die u5 voll, so dass nicht alle mitgenommen werden. Habe zum Glück einen Sitzplatz ergattern können.😊
Am Reichstag geht’s raus in die Kühle, lauschige 8 Grad erwarten mich. Dank Marcus habe ich einen Fleece Pullover und meinen Rock.😊
Diese Medaille habe ich mir hart erarbeitet. Man war das zäh!!! Ab km 13 gabs kleinere Signale meines Körpers. Achillessehne hat gar nicht gemeckert, nur auf den ersten beiden Kilometern, dann war ich warm.
Dann meldete sich die Knierückseite. Durch dehnen hab ich’s hinbekommen den HM noch um die 2h zu laufen. Am ärgsten waren die Hüftbeuger und die Fußsohlen. Das machte das anlaufen nach den vielen Gehpausen unangenehm. Marika und Marcus haben mich super supportet, habe regelrecht auf km 24, 32 und 38 hingefiebert.
Habs aber trotz der Unpässlichkeiten „geniessen“ können. Die Stimmung an der Strecke war gut, wurde wegen meines Laufdresses viel angefeuert, die Rufe und auch die Musik war gut zu ertragen, weil nicht so laut wie in NYC., Die Genres waren abwechslungsreich! Trommel, Frank Sinatra, Chilliger Rock, moderater Techno. Davon hätte es gern mehr geben können. Meine Oropax habe ich jedenfalls nicht gebraucht.
Von der Runde durch die Stadt waren der Start um Umrundung der Goldelse, der Kurfürstendamm, die Straße unter den Linden und der Zieleinlauf am Brandenburger Tor die Highlights. Mehr habe ich nicht wahrgenommen, weil ich mich zu sehr um mich kümmern musste. Die Devise war, bloß nicht krampfen!!! Das Verpflegungskonzept ist super aufgegangen. Alle 5km 50gKH und bei Kilometer 40 noch ne Coki😊- Wasser aus meiner Flasche jeden Kilometer. In den Verpflegungsstationen habe ich die immer wieder aufgefüllt.
Das war Super!
Aber mein Fazit zum Lauf. Ich habe zu wenig trainiert für solch einen Kanten!
Kurz vor 0600 ist meine Nacht vorbei. Kaffee kochen, Sachen packen,…
Kurz nach 8 ist Marcus da und wir starten nach Berlin. Zuerst holen wir den MaxiCosi ab, dann gibt’s Frühstück bei Marika, Unterhalten uns schön😊 „Nebenbei„ gibt’s noch News aus dem Kreißsaal.
Marion hat sich „spontan“ mit Sylvia getroffen und von den Unannehmlichkeiten von gestern Abend erzählt. Also wird geschallt und ctg geschrieben. Dies ist ja das 3. mal und heute waren abklingende Wehen zu sehen. Ansonsten alles I.O.
13:00 fahren wir zur Expo am Tempelhofer Feld.
Nach unserer Rückkehr darf ich dann 1h mit meiner Kleinen telefonieren, derweilen wird die Pasta Party vorbereitet und noch ein sehr leckerer Quarkkuchen gebacken!!!!
Dann danach werden die Anreise und die Supportpunkte geplant.