29.09.2024 – Race day

Um halb sechs wache ich auf. Auf der Couch im Wohnzimmer habe ich super geschlafen. Das Stresslevel war irgendwie doch hoch, so dass die Body Batterie nicht voll ist. 26🙈🙈🙈

Aber gut, bei dem Support wird es schon werden.

Kaffee und 2honigbrötchen werden den Start absichern. Kurz nach 7 Abschiedsfotos und ab in die Tram.

Was hat gefehlt? Pflaster für die Brustwarzen, Toilettenpapier, 2 Müllsäcke (einer als Jacke, einer als Rock)

Am Alex ist die u5 voll, so dass nicht alle mitgenommen werden. Habe zum Glück einen Sitzplatz ergattern können.😊

Am Reichstag geht’s raus in die Kühle, lauschige 8 Grad erwarten mich. Dank Marcus habe ich einen Fleece Pullover und meinen Rock.😊

Diese Medaille habe ich mir hart erarbeitet. Man war das zäh!!! Ab km 13 gabs kleinere Signale meines Körpers. Achillessehne hat gar nicht gemeckert, nur auf den ersten beiden Kilometern, dann war ich warm.

Dann meldete sich die Knierückseite. Durch dehnen hab ich’s hinbekommen den HM noch um die 2h zu laufen. Am ärgsten waren die Hüftbeuger und die Fußsohlen. Das machte das anlaufen nach den vielen Gehpausen unangenehm. Marika und Marcus haben mich super supportet, habe regelrecht auf km 24, 32 und 38 hingefiebert.

Habs aber trotz der Unpässlichkeiten „geniessen“ können. Die Stimmung an der Strecke war gut, wurde wegen meines Laufdresses viel angefeuert, die Rufe und auch die Musik war gut zu ertragen, weil nicht so laut wie in NYC., Die Genres waren abwechslungsreich! Trommel, Frank Sinatra, Chilliger Rock, moderater Techno. Davon hätte es gern mehr geben können. Meine Oropax habe ich jedenfalls nicht gebraucht.

Von der Runde durch die Stadt waren der Start um Umrundung der Goldelse, der Kurfürstendamm, die Straße unter den Linden und der Zieleinlauf am Brandenburger Tor die Highlights. Mehr habe ich nicht wahrgenommen, weil ich mich zu sehr um mich kümmern musste. Die Devise war, bloß nicht krampfen!!! Das Verpflegungskonzept ist super aufgegangen. Alle 5km 50gKH und bei Kilometer 40 noch ne Coki😊- Wasser aus meiner Flasche jeden Kilometer. In den Verpflegungsstationen habe ich die immer wieder aufgefüllt.

Das war Super!

Aber mein Fazit zum Lauf. Ich habe zu wenig trainiert für solch einen Kanten!

After Race

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