Schalttag im Schaltjahr. Habe gerade gehört dass das Sonnenjahr nicht 365 Tage lang ist sondern 365+6h. Wir holen also heute die Sonne ein. Schöner Gedanke. Diese zeigt sich heute auch. Der Himmel ist zart Blau.
Nach einer Sternenklaren Nacht (-2Grad) die hoffentlich die Loipen fester werden ließ, geht’s nach dem Kaffee auf die Bretter.
Gegen 10 steige ich in die Loipe.
Nach 1 3/4 h gibt’s ne Brotzeit in der Sonne, herrlich!!!Blick auf die Hohe Munde schon aus dem Inntal, 500m über TelfsNach der Ankunft in Telfs geht’s wieder rauf, Richtung Mösern, Seefeld
Die beiden Gipfel sind schön zu sehen, sieht man nur wenn man hier hochstrampelt!!!
Seefeld- Langlaufzentrum
Auf der Rücktour habe ich in Weidach noch Reis gekauft um nachher meinen Löwenanteil etwas anzureichern😊
Aber zunächst duschen und Wäsche waschen. Muss ja im Bus nicht riechen wie im Pavian Puff😂
Um halb 8 schlage ich die Augen auf. Es war wieder ca 8 Grad warm im Auto. Dank der langen Klamotten habe ich nicht gefroren. Beim Blick durch die Frontscheibe sehe ich nur grau.
Der Plan für heute ist, einmal den Rothsee von nahem zu sehen, dann nach Leutasch zu starten und schon einmal die Langlaufski anzulegen.
Aber erst einmal gibt’s nen Kaffee hoffe ich. Mal sehen ob die Pumpe Wasser zieht oder nur Luft spuckt.🙈
Den ersten Kaffee muss ich dann doch mit Sprudelwasser zubereiten. Dann finde ich die Toiletten und bringe gleich Wasser mit.
Die zweite Kanne gelingt. So zieht sich der Vormittag hin und ich komme erst 11:45 vom Platz.
Auf der A9 ist Verkehr aber mit 120 rolle ich entspannt nach München.
Wieder ein Baumarktbesuch. Eine Aussenfussmatte, ein Stück Schlauch zum Wasser einfüllen und ein Stück Schnur. Beim Bäcker gibt’s a Butterbrezen und a Laberkäs.
15:20 bin ich endlich in Mittenwald. Kaufe noch ein paar Lebensmittel, telefoniere kurz mit meiner Kleenen und dann geht’s durchs Klamm nach Österreich.
Die Hoffnung auf Top Bedingungen zerschlagen sich. Langlauf ist möglich aber sicher um diese Uhrzeit kein Genuss. Der Schnee sieht nass aus aber wie soll es bei 5 grad Plus auch anders sein.
Fahre weiter zum Parkplatz zum Aufstieg zur Rhauthütte. Mache einen Schneecheck und überlege kurz ob ich die Tourenski raushole und noch aufsteige. Es stehen nur 4 Autos und es ist noch 1h hell, also gehe ich auf Nummer sicher und lasse alles im Bus.
Auf dem Weg zum Campingplatz umfahre ich die Obernrunde.
Die angeblich befahrbare Obern Runde, Blick vom Parkplatz Richtung Obern, Platzl16:50 Stellplatz check in
Platzwechsel, Strom, Ski in beheizten Skirraum
Das Programm des Abends ist: Landstrom anschließen, Skisack in den sehr gut geheizten Skiraum bringen, Aufstelldach hoch und einrichten. Meine tausend Dinge haben noch nicht ihre Plätze gefunden🙈
Nebenbei koche ich.
21:15 nutze ich die sehr guten Sanitären Anlagen, warmes Wasser aus der Wand und zwar unbegrenzt! Da ich zu Hause auch ein Schnellduscher bin sitze ich 15min später geputzt wieder im warmen. Pröhle gleich mal etwas zu lesen aus der „Bürokiste“ und dann gehts das erste mal ins Obergeschoss.
Bin kaputt (wovon???) aber zufrieden. Nur die Kleene fehlt😊
Mein Tag ging zeitig los, halb sieben muss ich den Rechner anschalten. Service auf einem Vermessungsschiff, zum Glück per Fernwartung. Das ganze dauert bis Abends um 8. Einfach zu lange dieser Berufsschultag.
Am frühen Nachmittag kommt ein kleines Segelboot in den Hafen.
Janine hat den Tag wieder einen Haushaltstag gemacht. Am Nachmittag fährt sie zur Villa Kunterbunt.😊
Gehen Einkaufen im nahe gelegenen Supermarkt und verbinden diesen Gang wieder mit einem Stadtrundgang. Es ist wirklich sehr lohnend hier!!! Ich habe nur zu wenig Zeit.
Kuressaare (Arensburg) oder Gewalt ist immer eine Lösung😊
Nach dem BootsBüroAltag wollten wir uns die Insel und ihre Sehenswürdigkeiten per Rad erschließen.
Da wir irgendwie immer spät starten, packen wir 1715 die Räder bei den Hörnern. Wir fahren die erste 17km zusammen. Das Ziel sind alte Wikingerboote.
In Salme angekommen, die pure Enttäuschung.
Nach einer kurzen Verabschiedung fahre ich weiter. Mein Ziel ist die Südspitze von Samaree. Nach 55km und knapp 2h stehe dort. Kann ich empfehlen, schöne Leuchtturm, tolle Landschaft.
Dann gehts weiter, die Westküste wieder hoch Richtung Schiff. Ein paar Highlights warten noch. Menschen treffe ich keine, von Autos werde ich selten überholt.
Um kurz vor halb 11 bin ich wieder am Schiff. Die Füße sind kalt wie im Winter. WetterOnline sagt 14Grad. Das schöne ist, auf mich wartet schon das Abendessen und eine richtig heisse Dusche.
Ps. Heute am Morgen ist uns aufgefallen, dass der Hafenmeister nach anwesenden Nationen flaggt.😊
Heute war wieder Büro angesagt. Zeitig ging’s für mich los, für Janines Biorhythmus auch. Sie wollte die Waschmaschine noch mit unserem Bettzeug bestücken und dann mit Fähre + Bus nach Nida.
Mein Plan war, bis 1500 Uhr zu arbeiten und dann mit Fähre und Rad nachzufahren.
So wurde es auch. Habe kurz vor meinem Blitzstart noch alles von der Leine genommen und die Fähre gerade so geschafft. Auf der Halbinsel angekommen habe ich dann erst einmal mich und das Rad vorbereitet. Luftgepumpt damit ich die 55km runter auch in unter 2h schaffe😉 Wasserflasche auffüllen, Route laden. Und dann ging’s los. Hatte fast die ganze Zeit einen Mountainbiker am Hinterrad, das hat zusätzlich motiviert 😂
Dann in Nida angekommen musste ich erst einmal Schiffe gucken und etwas Proviant bunkern. Wasser, Süßes und weitere Kohlenhydrate.
Im Hintergrund ist schon die Düne zu sehen
Dann versuche ich den Hinweis von Janine zu folgen, mich von Hinten an eine der größten Sanddünen Europas zu nähern. Das führt mich nach sportlicher Auslegung der Empfehlung direkt vor den Schlagbaum zum ehemaligen Freundesland.
Ok, also Umkehren und einen anderen Weg finden.
55m über dem Meer, links das Kurische Haff, rechts die Ostsee
Nachdem ich nun so Düne einmal umrundet hatte, musste noch der Bootsschlüssel an Janine übergeben werden. Sie wird wahrscheinlich 1h vor mir am Schiff eintreffen. Ich habe noch 55km mit dem Rad vor mir.