Um 0600 klingelt der Wecker, ich hätte noch schlafen können aber nützt ja Nix. drinnen 10 draußen 3 Grad und ganz feiner leichter Niesel.
Es ist Race day und damit der Körper auch weiß was die Stunde geschlagen hat, gibt’s Kaffee, Weizenbrötchen und Marmelade. Um 0741 fährt der Bus ab dem Campingplatz los, also viel Zeit bleibt nicht. Aber immerhin noch so viel, mit meiner Kleenen und Theo zu videorisieren. Am Ende wird’s noch knapp, bekomme den Bus, sitze aber ganz alleine drin. Ist das Rennen abgesagt???

Nein. In Weidach läuft das Treiben an. Meine gestern abgestellten Ski sind noch da, also kein Stress. Hab noch ca 1h Zeit mich vorzubereiten. Umziehen, verpflegen, ruhig bleiben. 10 nach 9 gehe ich zum Start. Da ich hier nicht zur Elite gehören und in diesem Jahr bei den Schnellen nichts zu suchen habe stehe ich ganz hinten, wie im letzten Jahr.



Dann geht’s los, fühle mich ganz ok, der Ski läuft mal besser mal schlechter, die Loipe ist sehr nass und dort halt langsam.
Nach 1:20 bin ich wieder zurück. Zufrieden!

Beim Blick aufs Ranking nicht mehr ganz aber wo soll es herkommen. Durch die permanenten Erkältungen waren die letzten 2 Monate quasi trainingsfrei, dafür war es top.

Daller nicht lange im Ziel umher, hole meine Sachen und dann geht’s auf dem Ski zum Zeltplatz. Duschen, Essen, Rebooten, saunieren, chillen, Wäsche waschen.
So vergeht der Tag. Um 20 Uhr liege ich auf meiner Heizdecke.😉🥰