08.07.2024

Nach etwas mehr als 3 h Schlaf bin ich kurz nach 6 wach und habe Hunger🤨 Halte noch bis kurz nach halb 8 aus, dann verbreite ich Unruhe. Wir sind gerade im Frühstücksraum geht der Run los, alle Athleten und Supporter kommen gleichzeitig.

Gegen 10 ist das Auto gepackt und wir fahren noch mal zur Expo. Erleben die Siegerehrung der Profis.

Der offizielle Pressemann lichtet uns auch noch ab😊😊😊

Dann geht’s auf die Autobahn nach Hause.

Gegen 5 haben wir Göttingen erreicht, fahren von der Autobahn ab und stellen das Hochdach auf. Schlafen für eine Stunde. Dann geht’s weiter. Um halb 11 sind wir zu Hause.😊😊😊

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07.07.2024 – 3,8/180/42 km – erste Langdistanz

Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. 6 vor 4 werde ich wach. Boddybatterie liegt nur bei 50, sleepscore bei 73. habe knapp 6h geschlafen. Fühle mich gar nicht so gerädert. Schön!!!

Gehe 4:15 zum Frühstücken. Ein Hahn kräht. Es kann also losgehen.

Nach dem obligatorischen Brötchen mit Marmelade gehe ich aufs Zimmer die Flaschen zu füllen und meine Nummern aufzukleben.

05:00 nehmen mich Stefan, Daniel, … mit. Die Stimmung ist sehr entspannt, trotz Stau, das soll normal sein, cool bleiben, sagen sie.

06:25 der Radbeutel ist abgegeben, die Athlethenpräsentation läuft. Das erste mal Gänsehaut!

Dann heißt es warten. Mein Start ist erst 08:15. Das hängt wohl von der prognostizierten Race time ab. Da ich den Startplatz von Christian übernommen habe, bin ich mir nicht sicher wer die Zeiten gedropt hat.

07:35 fange ich an mich umzuziehen. Da ich wohl zu wenig gegessen und jetzt schon Hunger habe , muss ich mir jetzt schon meinen Reserveriegel aus dem Rad holen, auf dem Startgelände scheint es nichts zu essen zu geben.

Dann geht’s los. 08:10 steige ich in den Kanal. Das Wasser ist angenehme 21.6 Grad warm. Zum Glück ist der Neo zum Schwimmen zugelassen, sonst würde ich wohl das erste mal heute vor Kälte klappern. Bin halt ein Warmduscher.😉

Es ist hier ja ein Wasserstart, mit Feindkontakt gratis. Sehr viele versuchen sich am Rand des Kanals aufzuhalten, das ist mir definitiv zu eng. Schwimme zum Startboot und versuche dort dann die Lücke zu finden. Kanonendonner und die Waschmaschine startet. Ich reihe mich hinten ein, was zur Folge hat, dass die ersten 500m unruhig sind. Schwimme häufig auf andere auf, muss abstoppen und wieder eine Lücke suchen, dann wird’s besser. Der Rhythmus stellt sich ein, Arme und Beine fühlen sich gut.

Beim Ausstieg dann ein Krampf in der linken Wade. Auslöser sind die abrupten Stopmanöver an den Wendebojen…. Ein Helfer verarztet mich noch im Wasser, danke dafür!!! Die Wade macht im Laufe des Tages dann auch keine weiteren Probleme.

Nach 1:17 bin ich in T1! Hab mich selbst überrascht! Positiv!

Beim Wechsel lasse ich mir Zeit, es geht auch ruhiger zu als bei einem 70.3, alle wissen, es wird ein langer Tag.

Beim auftragen der Sonnencreme, verzerrt sich mein Gesicht, der Neo hat so schön gescheuert, dass es brennt wie hulle. Warum bin ich auf Sonne eingestellt???

Fahre die ersten 10km und mir wird Hundekalt. 11 Grad zeigt der Radcomputer und dann fängt es an zu regnen!!! Zum Glück habe ich die kurze Radweste nicht zurück in den Wechselbeutel gesteckt sondern im Flaschenhalter positioniert. Diese ziehe ich bald an. Dann geht’s 90km durch den Regen.

Die Profis fliegen an uns Age groupern vorbei, kann Laura Philipp in Live sehen. Ist aber nur kurz, gefühlt fahren sie doppelt so schnell. Die schnellen Age grouper hängen zum Teil wie ein Rattenschwanz da hinten dran. Fair ist das nicht!!!

Der Solarer Berg ist wirklich ein Wahnsinn. Sicher mit einer Bergankunft bei der Tour de France vergleichbar. Das Spalier der Leute lässt gerade für 1 Rad Platz. Ich strample kopfschüttelnd zum Gipfel.

Kurz vor der zweiten Runde stehen Urs und Priska am Rand und feuern mich an.😊😊😊

Auf der zweiten Runde ist es dann trocken, was für die Abfahrten definitiv besser ist. Und es wird deutlich leerer. Nun überholen nur noch die ganz schnellen Staffel-Radfahrer. Auch bei denen ist der Belgische Kreisel scheinbar normal.

Am Solarer Berg ist es nun auch schon etwas luftiger, ist aber nicht schlimm, so kann ich Christian, Bea und Nadine nicht übersehen. 😊😊😊

Nach 6:15 bin ich in T2. 4 mal bin ich für einen Waldbesuch vom Rad, da macht sich die Kälte bemerkbar. Und ich musste vom Plan abweichen. Haben nur 5 Flaschen statt 6 getrunken. Die fehlenden Kohlenhydrate werde ich noch merken.

Im Wanst rammelt es, also noch mal auf Dixi, was etwas hilft. Nach 9 min geht’s auf die Laufstrecke und sehe zum Glück gleich meine Kleene.😊😊😊

Mein gutes Gefühl entspannt sie zum Glück. Das Leben eines Supporters ist auch kein Zuckerschlecken. Am Ende des Tages hat die auch 25T Schritte, 10km mit dem Tad zurück gelegt ist mitgelaufen und hat mit gelitten. Und das alles mit Erbse im Bauch!!!

Der erste Halbmarathon läuft super, Standgas mit 5:35 eingestellt und durch. An jeder Verpflegung nehme ich Wasser an jeder 2. Gel + Wasser. Soweit alles nach Plan. Zwischen km 1 und 2 muss ich 3mal anhalten um meinen rechten Schuh neu zu binden, erst scheuert er, dann ist er zu fest, dann ok.

Bei km 26 stehen wieder Urs und Priska. Ich stehe sowieso gerade in der Verpflegungsstation und mache dann natürlich einen kurzen Snack. Dann beim Loslaufen kommt der Schüttelfrost. Der Wind durchs Laufen reicht, dass ich zittere. Jetzt rächt sich die fehlende Flasche. Entscheide mich deutlich langsamer zu laufen und dann später an jeder Verpflegung ein Gel zu nehmen. Damit wird es tatsächlich besser, aber im Gedärm ist Silvester.

Bis wir im Hotel sind werden daraus noch ordentliche Krämpfe.

Christian, Bea und Nadine sehe ich bei km 29 nun das zweite Mal. Tut auch gut!!!

Die Pace schwankt nun sehr, ich wechsle zwischen gehen und laufen. Wenn ich mich zum laufen überreden kann, geht’s mir 6:05 weiter, ist eigentlich ja auch noch ok. 😉

Bei km 38 kommt Marion auf einmal auf mich zu. Sie hatte Sorge wegen der schwankenden Werte im Ticker und wollte nach mir sehen. Die nächsten 300-400 m laufen wir tatsächlich gemeinsam, bis ich zur letzten Schleife abbiegen muss.

Bei km 41,5 stehen wieder Urs und Priska die mich Richtung Ziel schreien. Irrer Support auch von ihnen und Fam. Haas.

Dann der Einlauf ins Stadion, berühre den Boden der Profis den ich bisher nur aus dem Fernsehen kannte. Eigentlich kann ich es nicht so richtig fassen, dass ich es wirklich geschafft habe.

Bekomme meine Finisher Medaille und sehe meine Kleene endlich wieder! Wir weinen beide.

Lange können wir so aber nicht zubringen, ich möchte so schnell wie möglich trockne und warme Kleidung anziehen, gehe Duschen, essen und dann treffen wir uns neben dem Stadion. Der Lärm und auch die späte Stunde lassen uns aufbrechen Richtung T2. Bike check out und Beutel auslösen. 22Uhr habe ich alles und kann die T2 verlassen. Dann laufen wir noch ne halbe Stunde, begleitet von Bauchweh😉) bis zum Auto, um 23 Uhr sind wir nach 15h wieder im Hotel.

Feierabend!!!

Da einige Gels mit Koffein waren, werten wir den Tag noch lange aus😊

Irre Erfahrung, aber nochmal? Eher nicht!

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06.07.2024

Gegen 9 sind wir zum Frühstücken verabredet. Da machen wir so langsam eine Tagesplanung. Klar ist, dass ich bis 12:00 Uhr meine Startunterlagen abgeholt haben. 10:30 fahren wir hinter Urs und Priska her, parkieren im Parkverbot und kassieren ein Knöllchen. So what.

Die Expo ist sehr groß und ebenso besucht. Die Sonne tut alles, dass es sehr anstrengend ist. 12:00 Uhr nehmen wir am Race Briefing teil. In dieses Stadion möchte ich morgen einlaufen.

Kaufen auf dem Rückweg Wasser und etwas zu essen. Dann ruft Bea an, wir verabreden uns zu 2 Uhr um mit dem Rad zum Bike checkin zu fahren.

Christian pickt uns dort wieder auf. Haben Glück, sind fertig als das Gewitter kommt. Beim Start waren es 29 jetzt sind es 18 grad.

Meine Kleene hat derweilen die Beine hochgelegt. Ich bereite mein Equipment langsam vor.

Ist schon erstaunlich wie viel man dann doch braucht.

18:00 Uhr gehen wir zum Pasta Buffett, 22 Uhr liege ich im Bett😊

PS. Die Schweiz geht mit 1:0 in der KO Runde in Führung😊

Das Ausscheiden erleben wir nicht mehr.
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05.07.2024 auf geht’s nach Roth

Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Wir arbeiten am Vormittag und wollen um 12 losfahren. Daraus wird nichts. Die Rechner gehen etwas zu spät aus, dann baue ich noch Sattel und Extensions um.

Das dauert so lange, dass wir noch zum Suppenmacher gehen und dann erst das Auto beladen.

Pünktlich um 22 Uhr sind wir am Gasthof wo Urs und Priska auf uns warten.😉

Verabreden uns zum Frühstück um 09:00

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Geschützt: 02.07.2024

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30.06.2024

Ein WE auf dem Boot liegt hinter uns. Am Freitag um 15:20 ging es durch die Brücke, anfänglich noch moderater Wind, dann bald bis zu 30kn.

Gehen Abends ins Hafenamt.

Der Samstag ist traumhaft vom Wetter, ich kann schwimmen. Leichter Wind, am Ende fast glattes Wasser.

Abends kochen wir selbst und verfolgen die Fußballspiele des Tages.

Heute brechen wir schon nach dem Frühstück gegen 1 auf, Abends soll es Regen und Gewitter geben, das brauchen wir nicht 😉

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Geschützt: 26.06.2024

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24.06.2024

Unser Tag der Abreise, lang wird sie werden. Bereite unser Lunch Paket vor, packen unsere Sachen ein, legen die Kurtaxe und Schlüssel auf den Tisch und gehen kurz vor 10 aus dem Haus. Es ist bewölkt, 23 Grad schwülwarm und trocken. Nach 30min sind wir nassgeschwitzt am Bahnhof.

Den obligatorischen Cappuccino nehmenwir im Zug und der ist italienisch!!!😊

15:00 Uhr wollten wir noch einen Cappuccino nehmen, daraus wurde aber nichts. 14:40 sollte der Zug Innsbruck verlassen, 14:50 kam die Durchsage, dass der Zug hier endet, wir aussteigen müssen und den Zug 15:40 nehmen sollen.

Gestrandet mit Blick auf die Sprungschanze.

Der 15:40 Zug ist ein Regio, nun natürlich entsprechend voll. Die Prognose für unsere Ankunft in HH ist nun 01:30🙈

In Kufstein erfolgt der „planmäßige“ Umstieg und das beste, die Streckensperrung ab hier wurde aufgehoben. Hoffnung!

18:07 kommen wir in München Ost an, nach dem 3. Auf-und Abstieg zu eventuellen Abfahrtsgleisen der S-Bahn zum HBF erreichen wir diesen doch so zeitig, dass wir den iCE nach HH über B erreichen.

Bier, Brezen und Bratwurst sorgen kurzfristig für Entspannungsmomente.

Als wir auf dem Weg nach Nürnberg sind, klappen wir die Rechner auf und versuchen uns noch in einer Tagesvorbereitung für Morgen.

Stefan ruft doch tatsächlich noch einmal an um zu fragen ob wir uns morgen sehen!!!! (Insider!!!) Er hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass ich ein unentspanntes We hatte.🙈

Um 01:40 sind wir in Hamburg und sind froh dass das Auto dort steht. Nun kommt die letzte Etappe HH- Stralsund. Um 02:00 Uhr verlassen wir HH und wir haben den Eindruck das es schon wieder dämmert.

Um 04:20 sind wir zu Hause.

Nach 3:50 geht’s ins Büro 🙈

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23.06.2024

Heute regnet es also 😉

Gehen über den Supermarkt zum Kaffee des ersten Tages. Beim Cappuccino kommt doch tatsächlich ein fliegender Händler mit Schirmen vorbei. Er sorgt für eine größeren Aktionsradius heute.😊😊😊

Nach einem zweiten Kaffee, wir überlegen was wir für unser Lunch Paket morgen benötigen, gehen wir wie gestern in einen hyper modernen Supermarkt.

In diesem nimmst du was die brauchst und trittst am Ende in die Bezahl-Area. Kein scannen mit der Hand o. ä. Simsalabim, auf dem Bildschirm erscheint alles was man irgendwie aus der Verkausfläche in den Bezahlbereich transportiert hat.

Der Einkauf einer großen Gruppe hat großen Unterhaltungswert-die passen gerade so in die Box.

Nach diesem tollen Einkaufserlebnis laufen wir zum Piazza de Brä und schauen bei dem einen oder anderen Kaltgetränk dem Treiben zu.

Dabei sehen wir auch, dass die Kulisse von gestern getauscht wird. Heute steht Aida auf dem Programm und es gibt sogar noch Karten. Überlegen kurz und ernsthaft.

Em Ende gehen wir noch zum Balkon von Julia, dann zum Abendessen und danach nach Hause.

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22.06.2024

Da die letzte Woche alles andere als entspannt war, schlafe ich doch tatsächlich bis 09:00 Uhr. Die Body Batterie ist zwar nur zur Hälfte gefüllt, die Trainnngsbereitschaft ist in den 90ern. Also Laufschuhe an und los.

Dann geht’s zum zweiten Mal in die Innenstadt 😊

Der Supermarkt um die Ecke steht uns also auch morgen zur Verfügung😊 Lunchpakete für Montag wollen vorbereitet sein 😉

Da (la sabato = von Montag bis Samstag, Sabatico = Sonntag)

18:30 liegen wir auf dem Bett und gehen direkt in die Zwischenentspannung.

20:45 wollen wir dann zur Arena, ich freue mich riesig! Und der Wettercheck verspricht noch schönes trockenes Sommerabendwetter bis 1 Uhr Nachts.

Blick vom Eingang
1. Akt
2. Akt
3. Akt

Der Dritte Akt hat gerade begonnen, da fallen 3 Tropfen und die Musiker flüchten aus dem Orchestergraben. Die Vorstellung wird aber nur für 15min unterbrochen 😊 dann kommt der Höhepunkt. Der Tenor singt „nessun dorma“ es gibt frenetischen Szenenablaus. Und am Ende auch noch einmal durch den Chor (das Volk) gesungen. Gänsehaut!!!

Kurz vor 1 Uhr sind wir dann raus und schlendern nach Hause.

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