Der Morgen empfängt mich im Bus mit -3,5 Grad und draußen mit einen stahlblauen Himmel mit schlappen -12 Grad. Aber dank der Standheizung und dem Heizlüfter herrschen schnell wieder angenehme Temperaturen (inside).
Um mich herum reisen welche ab, andere kommen. Das Klientel war auch noch nicht sehr competitive. Meine direkten Nachbarn kommen aus Würzburg und sagen kein Wort, unangenehm. Freue mich auf neue Nachbarn.
Der erste Kaffee tut gut, ist Routine aber ich merke die Aufregung. Heute Abend zum Start sind es -3 bis -6 Grad. Habe Angst vor dem frieren. Und mein Trainingszustand ist so la la („Übertraining“), die Trainingsbereitschaft niedrig.
Ich hatte schon ein sehr mulmiges Gefühl auf dem Silvaplana See.
Gegen 11 laufe ich los um die Startunterlagen abzuholen. Traumwetter mit vielen Fotostops😊
Nach einem Mittagsschlaf versuche ich mich so langsam vorzubereiten.
15:15 – nu wird’s aber Zeit die Ski zu präparieren….Da meine Präparation sehr schlecht war (Bügeleisen wegen Steckdose nicht nutzbar!!!) lasse ich die Profis ran.Hauptgründe A wegen meiner Prognosezeit von 1h – 1:15h (Wusste gar nicht mehr dass ich im letzten Jahr 56 min gebraucht habe)
Hallo Hannes. Du belegst beim Engadin Nachtlauf den 46. Rang (175. Overall) mit der Zeit 1:00.47,9. Herzliche Gratulation!
M5+6: 120 Starter -> 38,33% 1. Drittel nicht erreicht 🤨😊
Overall (M+F): 742 Starter -> 27,62% also im 1. Drittel😊
Einmal war ich hoch in der Nacht. Das Dach ist oben geblieben. Es schneit aber immer noch.
Mache um 8 die Heizung an und verkrieche mich noch bis 9 in den Schlafsack und versuche die Body Battery noch ein wenig aufzuladen.
Wach geworden bin ich von Kanonenböllern, vermutlich um Lawinen auszulösen.
1030 nach dem ersten Kaffee besorge ich die Leiter, den Besen und einen Schneeschieber und befreie das Umfeld vom Weißen.
So geht Wintersport!😉
Nach unzähligen Versuchen habe ich es nun tatsächlich geschafft. Nicht über die Datasport App sondern dann über die Webseite vom Engadiner.
Morgen Abend also das erste Langlaufrennen in 2024. Ich bin aufgeregt aber auch in Vorfreude.😊
Die Aufregung ist aber nicht so groß, dass ich wach werde. Lege mich ins OG und schlafe.
Dann Kaffee und Nutellabrote in der Hoffnung dass der Motor anspringt. Training gibt’s heute nicht mehr. Werde eine Wanderung machen.
Als ich zurückkomme pimpe ich das Kichererbsen Curry mit Curry Paste, Frühlingszwiebel, Paprika und Kokosmilch. So wurde es wirklich lecker. Dann videorisieren wir 2h. Verging wieder wie im Flug.
Ab 6 werde ich immer wieder von meinem Handy geweckt. Kurz vor 8 verlasse ich den Power & Pace Club in der Companion App.
Dann rappelt das Telefon wieder, dieses mal ist es aber meine Kleene.
Insgesamt war die Nacht eigentlich ganz gut, abgesehen von der Pistenraupe die hier um 3:20 auf und abfuhr. Die gestern erstandene Heizdecke hat sich richtig gelohnt. Draußen sind es -7 gewesen, unten im EG -0.3 Grad und ich habe nicht gefroren!!! Gutes Invest!!!
Apropos draußen. Es ist grau, gar nicht Engadintypisch. Aber irgendwo muss die Sonne ja durchschauen können 😊
Zwischenzeitlich war es sonnig, ich trödel hier von einer Kaffeekanne zur nächsten und nun ist es wieder grau 🙈
Ist aber nicht schlimm. Am Nachmittag soll sie wieder rauskommen 😊
Um 11 fange ich an etwas zu frühstücken, Tee für den Trinkgürtel ist aber schon gekocht!
Köstlich! (Eigenlob, puh 😉)
12 Uhr steige ich in die Langlaufschuhe und nehme diese Ski!
Die Bedingungen sind top, so dass ich mir keine Sorgen um die Laufsohle machen muss
Laufe zunächst nach La Punt und dann über Schlarigna und Pontresina zurück. Immer bemüht den Puls unten zu lassen also GA 1+2 zu trainieren.
La Mora in La PuntSchon nice!!!
Und daneben stand dieses Schmuckstück, offensichtlich von einem temperamentvollen Italiener😊
Passend zum Café am Flugplatz😉
Und das war die Einheit:
Nach dem Duschen schaue ich noch mal ans Schwarze Brett und sehen mit den „Seewetterbericht“ an.
Dann krabble ich in den Schlafsack zum regenerieren 😊
Meine Uhr hat wirklich ein Nickerchen aufgenommen, 20min auf der Heizdecke und im Schlafsack, herrlich.
Als ich aufstehe ist der Winter angekommen, es schneit und alle haben sich in ihre fahrbaren Schneckenhäuschen zurückgezogen.
18:00 War noch mal kurz zur Toilette und habe die Feuchtigkeit im Auto signifikant erhöht. Also Abwehrmaßnahmen ergreifen. Standheizung + Lüfter an und das Fenster auf der Beifahrerseite 1/2 cm öffnen. Für meinen Geschmack ist es Schneeregen.🤨
20:10 Aber der Schnee scheint schön zu kleben. Ca. 6-7 cm auf dem Seitenspiegel.
23:10 Ich bin bereits in die Koje geklettert und denke, Menschen das Dach kommt runter. Es sind bereits 20cm Schnee gefallen, also raus in Schlappen und das Dach abfegen. Im Skiraum findet sich eine Leiter und ein langer Besen, damit gelingt es. Zuvor noch mit dem Schneeschieber einen kleinen Vorplatz freigeschoben. Mal sehen wieviel in den nächsten Stunden noch runterkommt.🙈 jetzt schlafe ich so ruhig wie auf dem Boot bei Sturm. Aber was soll passieren, ich muss wieder ins EG ziehen und das Dach einklappen. Worst case.
Habe im Dach gut geschlafen. Ist ne super Matratze verbaut. Um 08:15 pelle ich mich aus dem Schlafsack, draußen sind’s-2 Grad, hier drinnen +6- ohne zuheizen.
Mache als erstes die Thermoabdeckung von der Frontscheibe weg um zu sehen was draußen so los ist. Sieht gut aus.
Als der Kaffee fertig ist sehe ich auch schon die ersten Langläufer in der Marathonloipe Gas geben. Obwohl die Trainingsbereitschaft bei 51/100 steht brauche ich wohl noch ein wenig Zeit um in diesem Tag anzukommen.
Gegen 11 bin ich dann endlich umgezogen und ready to ski.
Loipeneinstieg keine 100m vom Bus entfernt
Einmal nach Silvaplana und über Schlarigna zurück.
Loipenpass kaufen in Pontresina (30 CHF/Woche)Silvaplana
Nach dem Essen geht’s erst mal für ne Stunde in den Schlafsack. Danach merke ich erst richtig was für ein Training das war. Es sollte locker sein.
Meine Body Batterie ist nur zur Hälfte voll. Die Nacht war nicht so erholsam wie gehofft.
Heute ist also „Ruhetag„ Um den Tag planen zu können, rufe ich in Samedan an und frage ob ich heute schon in die Schweiz kommen kann. Bekomme grünes Licht. Ab 16:00 Uhr ist die Rezeption besetzt. Also kann ich ganz gemütlich hier starten und mir vielleicht noch etwas für Unterwegs zum Anschauen suchen.
So einen Wäscheständer wieder zu leeren dat kann dauern. 🙈
13:10 bin ich endlich fertig mit dem packen.
Da ich ca. 3h nun bis Pontresina fahre, wird es wohl keinen Zwischenstopp geben.🤷♂️
Ich hatte etwas Bammel vor der Fahrt. Schneeketten, Schneedecke auf den Straßen …
Inntal AutobahnUnterengadin bei SentOberengadin bei La Punt
Hier werde ich etwas Wehmütig. Immerhin war ich hier mit meinen Elter aber auch mit Roli, Eveline und Janine.
16:15 bin ich auf meinem Stellplatz. Mit Blick nach SW.
Das das Thermocover für den Bus erst am kommenden Mittwoch fertig sein soll, muss ich improvisieren. Das Aufstelldach soll auf jeden Fall hoch und so verbaue ich etwas Dämmmaterial😊 Bin Gespannt wie Kalt es wird. -4 Grad sind angesagt.
So sehr viel zu essen gabs heute nicht, deshalb freue ich mich auf Ries und ein halbes Glas Löwenanteil. Sehr lecker mit etwas Schärfe.👍
Denke noch einmal über die Minusgrade nach und lasse das Wasser aus dem Tank ab.
Halb acht werde ich langsam wach. Mein sleep Score liegt bei 81, der Schlaf soll erholsam gewesen sein. So fühlt es sich noch nicht an. Aber auch kein Wunder, beim Blick aus dem Fenster.🙈
Aber die Aussichten für heute sind aber gut, Sonne ist versprochen😊
Nach dem Morning Run Frühstücke ich in der Sonne. Gegen 1 mache ich mich dann fertig für die Bike&Walk Challenge. Ich möchte erstmalig zur Wettersteinhütte aufsteigen und dann zur Hämmermoosalm queren und von dort wieder absteigen. Die An- und Abreise erfolgt mit dem Rad.
Gaisstal KlammEs ist noch ein Verrückter mit dem Rad hier😉Wettersteinhütte geöffnet Querung zur Hämmermoosalm. Am Anfang „kribbelig“
Da ich nicht sonderlich viel gefrühstückt habe, freute ich mich auf die Einkehr auf der Hämmermoosalm.
Die hatte aber zu🫤😊
Ein paar Meter mehr waren es wohl. Habe die Uhr versehentlich unterwegs gestoppt. 30 min fehlen. Aber egal, war ne schöne Tour!
16:30. Retour ging’s schnell mit dem Rad noch bei M Preis vorbei, Bier und Brathähnchen 🤨😘
Zurück am Auto wasche ich meine Sportklamotten und versorge mich. Mehr ging nicht und morgen heißt es wieder- Ruhetag – das kann ich richtig gut🙈
Ein Tag des Müßiggangs? Garmin sagt meine Trainingsbereitschaft liegt bei 1 von 100. So richtig wahrhaben will ich es nicht. Die wichtigere Frage ist wohin verschlägt es mich heute. Die Gedanken kommen sofort nachdem ich den Trailertransport für die Holzkiste vom Dänholm abgestimmt hatte.
Ja wohin nur???
Eins ist klar, wenn ich weiterziehe, dann muss es vor 11 Uhr sein. Checke das Wetter, die Emails.
Die bestellte Mütze für’s Aufstelldach wird erst am Mittwoch fertig. Nördlich der Alpen bleibt es in den kommenden Tagen trocken und warm. Aber nach Füssen brauche ich nun nicht. Schiete.
Auf die Südseite des Hauptkamms brauche ich auch nicht, da Regnet es bis Montag.
Also erst einmal Kaffee kochen, etc.
Dann fange ich an ein LED Band zu verlegen. Zunächst ergründe ich die Elektroinstallation, zerlege alles und baue sie wieder zusammen als ich die Anschlusspunkte für den freien Schalter ausfindig gemacht hatte.
Beim Wettercheck sehe ich die Schneewand für das Engadin kommen. Letze Woche hat es 145 cm Neuschnee gegeben, so dass der Start von Maloja nach Sils verlegt werden muss.
Ich mache mir wegen der Anreise etwas sorgen. Schneeketten und ne Schaufel wären sicher zu empfehlen. Schaue bei eBay Kleinanzeigen rein und siehe da, in Mittenwald will jemand welche verkaufen. Nehme Kontakt auf. Es dauert bis die positive Rückmeldung kommt. Er wohnt in Telfs, wir verabreden uns zu 17:00 Uhr.
Die LED Installation ist abgeschlossen, die Uhr zeigt 3Uhr, ich mache mich auf nach Mittenwald, Flaschen abgeben und im Baumarkt Isolation, Klappspaten und Kleinkram besorgen.
Im Shop stolpere ich über Schneeketten, die Verkäuferin spricht mich an, die sind unbenutzt von ihrem Kollegen und der möchte 20€ dafür. Ich sage dem Telfser ab und spare damit 50€. Freue mich über die Fügung.
Wieder, am bis Montag reservierten Platz, verspeise ich ne Semmel mit Krustenbraten aus der REWE und mache es mir gemütlich.
Denke so, deine Fotoausbeute für heute ist aber mager, ist ja auch kein Wunder bei zeitweisem Nieselregen. Aber eines mache ich dann doch beim Blick aus dem Fenster.
Der Straßenzustand im Engadin hat mir keine Ruhe gelassen. Und siehe da die Schweizer haben eine Karte in Netz😊
Die Nacht am Haus auf der Grenze war ruhig. Kurz nach sieben kam ein Auto was direkt neben mir auf dem komplett freien Parkplatz hielt. Offensichtlich ein Mitarbeiter.
Über Nacht hatte ich das Seitenfenster auf, so waren es schöne frische 9 Grad. Ein Knopfdruck und nach 30 min war es dann 16 Grad. Das ist ok. Bin gespannt wie es bei Minusgraden im Engadin wird.
Ansonsten räume ich die Sachen hin und her, merke was noch fehlt. Zum Beispiel Cloggs, wenn ich mal schnell raus muss und nicht immer in die Schuhe steigen möchte.
Was steht heute auf dem Programm?
Zunächst mir die Gedenkstätte Point Alpha ansehen, dann weiter nach Roth und im Idealfall die Radrunde absolvieren. Je nachdem wie dort die Stellplatzbedingungen dort sind eventuell noch weiter nach Leutasch. Ist wahrscheinlich wieder zu viel auf der Agenda😜
Um 9 mache ich mich auf zur Erkundung des PA.
Stehe mit dem Auto auf der „Zonenseite“ in Thüringen.Zu dieser Zeit bin ich noch ganz alleine auf dem Grenzstreifen.
Mache das Radio an und höre Nachrichten. Emanuel Macron macht Schlagzeilen mit deinem Vorschlag NATO Truppen in die Ukraine zu schicken.
Gerade vor dem Hintergrund des eben gesehenem wird mir Angst und Bange!!!!!
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Beim losfahren kommt etwas die Sonne durch und ich denke „Die Rhön ist schön“.
Ist das der Solarer Berg?
Die Runde ist jedenfalls schön schnell, wellig, abwechslungsreich aber auch fordernd. Ich absolviere sie mit einer Trinkflaschen MON und 3 Endurance Riegeln. Bin zufrieden mit meiner Leistung aber was viel wichtiger ist, ich weiß nun was auf mich zukommt!!!
Zum Abendessen gibt’s ein wenig Rohkostsalat und eine 1/2 Portion African Bowl + 8 Toffifee 😊
Heute soll es nun los gehen. Marion geht zur Arbeit, ich fange an zu packen. Es dauert ganz schön lange. Aber so ist es, wenn man das erste Mal zum Campen aufbricht. 13:00 Uhr ist alles verstaut, die Wohnung verschlossen, der letzte Funkspruch abgesetzt. Leinen Los.
Noch einmal kurz beim Bauhaus vorbei, Rewe, tanken. 13:30Uhr
15:40 mir klappern die Augen, also rechts raus und Power Nap‘en. In Soltau schlafe ich 45min. Das tut gut. Bis 20:00 Uhr fahre ich durch, bin in der Rhön und sehe das Schild zu Point Alpha. Dort am Platz der deutschen Einheit übernachte ich.
Heute 5 Bundesländer „besucht“😊
Schaue den Beitrag auf dem ersten über die Olympischen Spiele / Bauarbeiten in Toblach…
Morgen früh möchte ich den Point Alpha sehen und dann ab nach Roth zur Radstreckeninspektion. Im Idealfall geht’s noch weiter nach Leutasch.
Die Vorbereitungen zum Wintersport in Österreich und der Schweiz laufen auf Hochtouren. Der angezeigte Service A sowie der Räderwechsel soll heute passieren.
Dies alles lasse ich in Kiel machen. Der Meister kommt und sagt, das der Service wegen einer SoftwareBesonderheit zu früh und unregelmäßig angezeigt wird. Diese Erste Durchsicht ist erst im Mai fällig.
Dann kommt er noch einmal und fragt wo ich die Alten Winterreifen her habe 🙈 Sie gehen aber noch für diese kurze Saison, sie werden nur etwas mehr Geräusche machen, die hinteren beiden Räder.