Die Radsaison mit seinen Höhepunkten will neben einem kontinuierlichen Radtraining gut vorbereitet sein. Daher ging es kurz vor dem Wechsel aus der Winter in die Sommerresidenz zum Bike fitting.
Bei Hoffmann dem Sanitätshaus in Schwerin, ging’s den ganzen Nachmittag um Janines CUBE und mein Canyon. Es war wieder sehr professionell und es ist schon erstaunlich, was man alles messen kann. Am Ende des Tages hat Janine einen neuen Lenker und Sattel und ich auch einen neuen Sattel, einen neuen Vorbau und eine neue Radhose. Der ganzes Spaß kostet zwar ein kleines Vermögen aber dafür sitzen wir beide nun sportlich und entspannt auf unseren Rädern!
Am Wochenende habe ich hin und her überlegt, wie ich ein Möbelstückähnliches finish vom Deck und der Cockpiteinfassung hinbekommen kann. Die Decksplatten werden ja auch über die Puzzle Verbindungen zusammengefügt.
Diese möchte ich nicht sehen, und das Deck soll wirklich nach Mahagoni aussehen. Also Furnier tauschen und beizen?
Zum Glück habe ich Oli in der Hinterhand😊. Er sagt zwar von sich er könne nur Statik und nicht Optik, was ich anders sehe!
Das Ergebnis unseres Austauschs ist, dass ich mich auf die Suche nach schönem Furnier machen und konstruktiv nichts an der Bauplanung ändern werde.
Ostern steht vor der Tür und die Teile fürs Boot müssen bis dahin raus aus dem Erdgeschoss. Also klebe ich noch mal schnell die Kleinteile der Lukendeckel.
Das Ziel war nass in nass zu spachteln. Die Temperaturen sind bei 12 Grad und die Klebestellen von gestern sind zwar hart aber noch nicht vollständig ausgehärtet. Mische noch einmal 110ml an und ziehe alle Nähte noch einmal nach. So sollten nach dem schleifen keine Löcher mehr übrig bleiben. Nach getaner Arbeit ziehe ich noch die Klebestreifen ab. Nach 1 1/2 h fahre ich wieder nach Hause, nehme aber das Epoxy und die Klemmen mit, damit ich die Lukendeckel zu Hause vorbereiten kann.
Heute war trainingsfrei und ich kann die Zeit am Boot nutzen. Zuerst gibts eine kurze Bestandsaufnahme an der 99, dann treffe ich Dieter wegen des Heckkorbs. Nach einem schnellen Bauhausbesuch bei dem ich Klebecrepp kaufe gehts los. Ich schleife noch einmal den Kiel im Bugbereich und den Spiegel.
Nach dem alle Fugen abgeklebt sind, rühre 79ml Epoxy an und spachtle.
Vermutlich kann ich morgen oder am kommenden Montag noch einmal spachteln.
Nachdem der Tag sehr zeitig begann, ich zur „Rundfahrt an die Landungsbrücken fuhr“ und mein soll im Büro absolviert hatte, ging ich schleifen. 2h habe ich die Nähte vorbereitet, so dass diese noch einmal gespachtelt werden können. Leider war das Klebeband alle, so dass ich nur eine Fuge ankleben konnte.
Nach einer unruhigen traumintensiven Nacht klingelt 07:00 Uhr der Wecker. Um die Ernährung vor dem Lauf sicher zu stellen, braucht es Weizenbrötchen. Diese sind beim Bäcker bestellt und wollen als erstes abgeholt werden.
Ich horche in mich rein. Bin ich fit? Habe ich Kopfschmerzen,…?
Ne nicht wirklich. Also Kaffee, Brötchen und Honig.
Dann entscheide ich mich für meine Wettkampfverpflegung. Da ich sowieso Wasser mitnehmen möchte, also den Trinkrucksack nutze, nehme ich nur 3 Reserve-Gels mit, die eigentlichen Kohlenhydrate kommen als Pulver ins Wasser.
Janine kommt mir irgendwann entgegen. Für die letzte Stunde bringt sie mir noch ein Mixgetränk und ein Gel mit.
09:00 hole ich das Fahrrad aus dem Keller um bis 09:15 meine Startunterlagen abholen zu können. 09:30 ist Steuermannsbesprechung,
10:00 gehts zum Start,
Nach der Besprechung, in ihr höre ich von Matsch und Seilen zur Sicherung, entscheide ich mich für die On Laufschuhe. Diese sind Wasserdicht und Trailgeeignet. Janine bringt sie mir zur Werderstrasse wo ich den Wechsel vollziehe.
10:27 wird’s ernst. Eveline und Roli stehen am Start und ich bin noch auf 10:30 eingestellt. Deshalb starte ich als letzter🤷♂️
Nach 2km reibt der rechte Schuh am Hacken, anhalten und neu binden, dann gehts weiter. Kann die geplante Pace von 05:15-05:30 gut laufen.
Nach 17km, kurz nach der ersten Verpflegung wird’s asig. Regen, Sturm, Rutschgefahr. Irgendwann gehts für mich auch mit der Hand im Matsch die Böschung hinab. Aber ohne Schaden. Unten angekommen lande ich auf einem gut laufbaren Trail. Die Freude währt nur kurz, dann gehts aufs nasse Feld…
Hinter Rampe kommt mir En entgegen, etwas Aufmunterung kann ich gebrauchen. 24 km stecken in den Bändern und Sehnen, manchmal fluche ich, wie die anderen auch.
Am Verpflegungspunkt 3 trennen sich unsere Wege wieder, es wird wieder Trailig.
Ab der Orangenbucht ist der Untergrund fest und ich kann das Tempo wieder etwas anziehen. Ab km 30 gehts auf die Zielgerade mit 04:50-05:05 Pace.
Nach 03:37 und Platz 79 bin ich zufrieden und heil im Ziel.