Darlowo – Rügenwalde
3. Hafentag- Arbeitstag für Hannes
Der Tag beginnt regnerisch. Was sich auch den ganzen Tag irgendwie hält. Dazu wird es schwül.
Janine fährt mit dem Rad in die Stadt, die Vorräte auffüllen. Zum Abendbrot soll es eine Pfanne mit lecker polnischer Wurst geben.
Was sonst so für Fragen im Raum stehen…
Der Wursthersteller, das Familienunternehmen „Rügenwalder Mühle“ , stammt tatsächlich von hier. Es wurde hier 1834 von einem Fleischer gegründet. Von ihm wurde die Teewurst erfunden. Die Brühwurst bekam ihren Namen, da man sie zur Teestunde verzehrte, welche unserem Abendbrot gleicht. Die letzte Mahlzeit nehmen Polen gegen 22 Uhr ein.
Ein Fangverbot für Dorsch gibt es anscheinend in Polen nicht. Man kann ihn überall erwerben bei den Fischern oder im Restaurant verzehren, meist paniert und frittiert – sehr lecker.
Wir wollen morgen weiter. Die Schiessgebiete vor der Küste „entscheiden“ ob es 20 oder 50 nm werden. Der Hafenmeister meint sie sind ab morgen den ganzen Juli offen. Wir fragen lieber persönlich beim Kapitanant des Hafens nach. Zum letzten Mal über die Schiebebrücke…. Sehr freundlich und hilfsbereit der Bosman. Er checkt mit Hannes das Netz. Jetzt wissen wir, wo wir selbst schauen können.
Auf den ehemaligen und einzigen rechteckigen Leuchtturm Polens kommen wir leider nicht. Nur Bares wäre in dem Fall Wares.…
Neben dem Job hat der Schlunzkönig die Kombüse auch noch super im Griff! Echt lecker die Pfanne.
Heute gehts nicht so spät in die Koje ( auch für die Nachteule), da wir morgen früh los wollen/ müssen.…